Baurezept: Aerodynamik und Statik

Der eigens für die ASG29 enstandene Profilstrack berücksichtigt die RE-Zahl Verhältnisse über die gesamte Halbspannweite. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass bei den langen Tragflächen 7 Profile und bei der Kurzversion 6 Profile zum Einsatz kommen. Im Wurzelbereich beträgt die Profildicke 10 Prozent, welches nach außen auf ca. 9,5 Prozent und im Winglet von 8 auf 6 Prozent abnimmt. Die Profilwölbung mit 2 Prozent rundet das Konzept in Sachen Breitbandigkeit ab.

  • ASG29
  • ASG29_Winglet

Nach den aerodynamischen Spielereien am PC mit diversen Software-Tools (XFLR5, FLZ Vortex etc.), geht es in der Regel schnell ans Eingemachte. Beim Zeichnen im CAD wird meist schnell klar ob die Profildicken mit den statischen Randbedingungen in Einklang gebracht werden können. Da ist jeder Theoretiker gut beraten, mal selbst eine Tragfläche zu bauen. Auch eine Vmax Geschwindigkeit will in einer tragenden Struktur untergebracht werden. Und der Kumpel Torsionsfestigkeit ist nicht immer unser bester Freund!

Die Dimensionierung des Tragflächenholms und des Flächenverbinders erfolgte unter dem Aspekt eines dynamischen Flugstils ... Dabei zeigten die errechneten Werte sehr schnell, dass mit dem vorhanden Verbinderformen, die benötigten Querschnitte der Verbinder nicht gebaut werden konnten. Es kam wie es komment musste - neue Verbinderformen waren nötig!

Fortsetzung folgt ...


Letzte Änderung amMontag, 04 Dezember 2017 14:37
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